6. Dezember 2023 | 19.50 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

„Guantánamo, was ist das?“ Rabiye Kurnaz versteht die Welt nicht mehr. Sie hat durchaus mitbekommen, dass ihr Sohn Murat in den letzten Jahren immer religiöser wurde. Eines Tages war er verschwunden und meldete sich später aus Karatschi in Pakistan. Doch nun sitzt er als „Bremer Taliban“, wie die Presse ihn nennt, in jenem berüchtigten US-Gefangenenlager auf Kuba, das ihre jüngeren Söhne ihr erst im Internet zeigen müssen.

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8. November 2023 | 19.50 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Im Sommer 1989 steht die 18-jährige Suzie in Ostberlin kurz vor dem Abitur. Nach der Schule will sie Literatur studieren: Bücher lesen, Gedichte schreiben, bis mittags ausschlafen, frei sein. Ein „Schwerter zu Pflugscharen“-Aufnäher an ihrer Jacke wird ihr allerdings zum Verhängnis.

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6. November 2023 | 19.00 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Von Melle-Buer nach Portugal. Drei Schauspielerinnen begeben sich auf die Spuren der Schriftstellerin Ilse Losa (*1913 in Buer bei Melle; † 2006 in Porto). Die junge jüdische Schriftstellerin Ilse Losa nannte Hitler einen „Verbrecher“ und entkam nur mit Glück dem Terror der Nationalsozialisten. Ihr Weg führte sie nach Porto, wo sie fortan lebte. In portugiesischer Sprache verarbeitete sie ihre Erfahrungen von Exil, Fremde und Identität literarisch.

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Krieg und Frieden, Vergangenheit und Gegenwart, Heimat und Vielfalt, Freiheit und Demokratie – der albanische Kulturabend in deutscher Sprache hat zum zweiten Mal in SHS stattgefunden und die Fotoausstellung „before and after the war“ gezeigt.

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Einmal im Jahr richtet die Partnerschaft für Demokratie Schloß Holte-Stukenbrock eine Demokratiekonferenz aus. 2023 stand sie unter dem Motto „Im Sport vereint? Wie kann Sport den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und welche Herausforderungen müssen dafür bewältigt werden?“ Die Podiumsgäste waren sich einig. Sport kann demokratiefördernd wirken.

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18. Oktober 2023 | 19.50 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Der deutsche Fußball sieht sich heute als Symbol einer offenen Gesellschaft. Schon seit längerem wirbt der DFB mit Slogans wie „Más Integración“ (2008) oder „Gemeinsam für Teilhabe und gegen Diskriminierung“ (2020). People of Color spielen mittlerweile in nahezu allen Bundesliga- und Nationalteams. Doch rassistische Vorfälle auf und neben dem Platz, insbesondere gegen Schwarze Spieler:innen, wurden lange Zeit von Clubs und Verbänden ignoriert oder verharmlost.

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20. September 2023 | 19.00-20.30 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

„Damit alles bleibt, wie es ist, muss sich alles ändern.“ Der berühmte Satz aus dem Roman ‚Der Leopard‘ ist so etwas wie das inoffizielle Motto des gemäßigten Konservatismus. Konservative Parteien arrangierten sich mit Veränderungen und erwiesen sich als Anker der Stabilität. Heute ist nicht mehr sicher, ob die rechte Mitte hält: Setzen ihre Vertreter:innen weiterhin auf Ausgleich und behutsame Modernisierung? Oder auf polarisierenden Kulturkampf?

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13. September 2023 | 19.50 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Wenn Neneh tanzt, ist die ganze Stadt ihre Bühne. Sie dreht Pirouetten auf dem Vorstadt-Bahnsteig und springt schwerelos durch die Betonschluchten ihrer Pariser Hochhaussiedlung. Als die 12-Jährige an der Ballettschule der Pariser Oper aufgenommen wird, scheint ihr Traum einer Tanzkarriere in greifbare Nähe zu rücken. Doch schon bald wird ihr klar, dass sie mehr als Talent und Disziplin braucht, um an der Schule dazu zu gehören.

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9. August 2023 | 19.50 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

„Der vermessene Mensch“ ist der erste deutsche Kinospielfilm über den lange Zeit verschwiegenen Völkermord im heutigen Namibia und dessen ideologische Grundlagen. Über die Umsetzung wird im Mittwochskino mit Vertreter:innen der Arbeitsgruppe „Bielefeld postkolonial“ (Welthaus Bielefeld e.V.) diskutiert.

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Mittwochs | 19.50 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Einmal im Monat bietet das Rhythmus Filmtheater in Kooperation mit der vhs vhs und der Partnerschaft für Demokratie einen Kinoabend mit Kurzvortrag und Diskussionsmöglichkeit. Am 17. Mai zeigen wir die Komödie „Pride“, welche die wahre Geschichte der Initiative “Lesbians and Gays Support the Miners“ erzählt, die 1984 streikende Minenarbeiter unterstützt hat. Eine Geschichte über Freundschaft, Solidarität und die Überwindung von Vorurteilen. Nach dem Film sprechen wir mit Viktoria Ober und Felix K. Michaelis von SCHLAU Bielefeld über den Film und die Situation von queeren Menschen in Deutschland.

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