Die Volkshochschule ist mehr als nur ein Ort, an dem man Kurse besuchen kann. Sie ist eine lebendige Gemeinschaft, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Bildung und Interessen zusammenkommen, um voneinander zu lernen, sich auszutauschen und sich weiterzuentwickeln. Im vhsMagazin möchten wir Ihnen einen Einblick hinter die Kulissen der Volkshochschule geben und Ihnen zeigen, wie vielfältig, spannend und bereichernd das gemeinsame Miteinander hier ist. Lassen Sie sich inspirieren von den Geschichten unserer Dozenten, Teilnehmer und Mitarbeiter, die alle ihren Beitrag zu dem lebendigen Lernort Volkshochschule leisten.
100 Anwendungsmöglichkeiten für Bastler Bastler und Tüftler lieben technische Herausforderungen. Die Automation des eigenen Zuhauses bietet viele Möglichkeiten, sich kreativ zu betätigen. Während die einen sich bereits über smarte elektronische Heizungsventile freuen, möchten andere noch viel mehr abrufen können. Wer gleich mehrere Funktionen miteinander verknüpfen möchte, genießt über die individuelle Programmierung eines Raspberry Pi vielfältige Möglichkeiten.
2026 steht vor der Tür – und mit ihm die Chance, Neues zu wagen, alte Ziele endlich anzugehen oder sich inspirieren zu lassen, mal neue Wege zu gehen. Ob es darum geht, fitter zu werden, das Chaos im Alltag zu bändigen, sich gesünder zu ernähren, Neues auszuprobieren oder entspannter zu werden – die guten Vorsätze sind vielfältig.
Konversation, die Spaß macht Ursprünglich hatte Regina Hussmann vor, nach dem Erwerb eines international anerkannten Zertifikates der Cambridge University auf C1-Niveau noch an weiteren Fortbildungen im Sprachbereich teilzunehmen. Auf einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema wurde sie jedoch angesprochen, ob sie nicht selbst Dozentin für Englisch werden wolle.
Allmählich füllt sich Raum 1 der Feldschule in Verl. Mit Taschen bepackt treten die Teilnehmenden des Weinseminars von Heinz Kummernuß ein. Sie nehmen Platz und packen aus: Tischset, eine Flasche Wasser, drei Untersetzer, drei Weingläser und ein Körbchen mit Brot sowie eine teils dicke Notizmappe samt Stift. So ausgestattet erwarten sie, was der Dozent heute mitgebracht hat. Zur vorletzten Stunde, denn Heinz Kummernuß, Jahrgang 1942, beendet in diesem Semester seine Tätigkeit.
Fröhliche Begrüßungen in der Umkleide, schnelles Schuhewechseln – und schon sind die Teilnehmerinnen in der Sporthalle der Michaelschule Liemke startklar. Die Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren vergeuden keine Minute. Kursleiterin Estera Witte startet die Playlist des Abends, die ersten Töne klingen aus der Box, los geht es.
Im vergangenen Jahr hat die vhs-vhs in Kooperation mit der AWO Gemeinwesenarbeit und der Stadt Harsewinkel das Projekt „Welcome Walks“ ins Leben gerufen. Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchterfahrung haben Stadtrundgänge entwickelt, die Neuzugewanderten eine erste Orientierung im Sozialraum bieten. Wir freuen uns, dass zu unserem Projekt nun eine Folge für den Podcast „Weiterbildung im Wandel“ der Supportstelle Weiterbildung erschienen ist.
Ein großes Tablet steht für alle einsehbar auf einem Tisch. Peter Heethey spielt die Sequenz noch einmal in slow-motion ab und erklärt: „Du machst das gut. Du stehst stabil, bist fokussiert – gute Armhaltung! Aber hier: Beim Abwurf gehst du zu stark in die Knie und wippst mit dem Körper hoch. Siehst du das? So viel Schwung ist nicht nötig. Die Bewegung in den Knien führt zu einem unruhigen Wurfarm und die Kugel geht dir verloren.“
Im Magazin-Teil unseres Programmhefts präsentieren wir auf einer Seite unterhaltsames „Angeberwissen“: Wussten Sie zum Beispiel, dass man aus der Wolle eines Schafes etwa 14 Pullover stricken kann? Hier an dieser Stelle finden Sie Auszüge aus den gesammelten Werken, noch mehr Angeberwissen finden Sie in unserem Programmheft, das an den üblichen Stellen in Verl, Harsewinkel und Schloß Holte-Stukenbrock zum kostenlosen Mitnehmen ausliegt!
Mitnehmen: Einen Koffer voller Ideen aus dem „Letzte Hilfe“-Kurs
Das Sterben und der Tod, das sind zwei Tabuthemen, oft behaftet mit Rat- und Hilflosigkeit. Mechthild Karaoglan und Heike Thelen wollen das ändern. Sie bieten in ihrem Kurs „Letzte Hilfe“ viele handfeste Informationen an, die den Umgang mit Sterbenden und dem Tod erleichtern: Für Sterbende wie Angehörige. Die Auseinandersetzung mit den Wünschen für die eigene Beerdigung gehört genauso dazu wie das Wissen um Lebensqualität spendenden Umgang mit Sterbenden.
Sedra weiß aus eigener Erfahrung, was für Geflüchtete bei der Ankunft in Deutschland am Schwersten ist: Sich zu orientieren, wenn man die Sprache noch nicht spricht. Deshalb arbeitet sie mit im Projekt „Welcome Walks“. Zusammen mit sieben Gleichgesinnten, denen immer eines sehr am Herzen liegt: andere zu unterstützen. Mit 18 Jahren ist sie die jüngste Teilnehmerin in der Gruppe. Die Schülerin kam 2016 mit ihrer Familie nach Deutschland. „Ich möchte den Menschen die Ankunft hier möglichst gut gestalten, damit es sie nicht so viel Energie kostet“, sagt Sedra selbstbewusst. Sie ist stolz darauf, Leuten aus anderen Ländern helfen zu können.
am morgigen St. Andreas-Tag entscheidet sich das Wetter für das kommende Jahr: „Andreas, hell und klar, verspricht ein gutes Jahr“ und „wirft herab Andreas Schnee, tut’s dem Korn und Weizen weh“. Doch Sankt Andreas ist nicht nur als Wetterbote bekannt. Der heilige Apostel wurde am 30. November an einem Kreuz mit schrägen Balken hingerichtet – das nach ihm benannte „Andreaskreuz“.
Der Herbst ist traditionell die Zeit der Kürbisse, die nicht nur als buntes Symbol für die Jahreszeit gelten, sondern auch für eine gesunde Abwechselung in der Küche sorgen können. Botanisch gesehen gehören Kürbisse übrigens zu den Beeren, da die Schließfrucht aus einem einzigen Fruchtknoten gebildet wird. Zusammen mit den Zitrusfrüchten, den Gurken und Melonen gehört der Kürbis aufgrund seiner harten, ledrigen Außenschicht zu den sogenannten „Panzerbeeren“.
Die eine will damit Filme in der Originalfassung schauen, die andere ein Buch lesen. Und Sebastian dachte, er bräuchte es für den Job. Aber eigentlich, hat er festgestellt, ist er wegen des Spaßes am Lernen in der Gruppe. Und das schon lange. Er fährt dafür von Hövelhof nach Verl. „Brush up your English“, heißt der Kurs, zu dem sie sich hier in der Gesamtschule Verl mittwochs abends treffen. „Englisch für Reise, Alltag und Beruf, B2“, so heißt der Untertitel.
der Ursprung der Sommerferien findet sich in den „Hundstagen“, die häufig als die heißeste Zeit des Jahres gelten. Gemeint sind die Tage vom 23. Juli bis zum 23. August. Doch die Hundstage sind (im Gegensatz zur „Schafskälte“) kein Wetterphänomen, sondern ein astronomisches: Der Name leitet sich vom Sternbild „Großer Hund“ ab, das zur römischen Königszeit im Juli mit der Sonne aufging und damit den Anfang der Hundstage markierte.
Seit fünf Jahren bringt ein besonderes Projekt bildungspolitisch frischen Wind nach Schloß Holte-Stukenbrock: die Partnerschaft für Demokratie. Angesiedelt bei uns in der vhs, ist sie Beratungsstelle, Netzwerkagentur, aber auch Koordinations- und Fachstelle für alle politischen Fragen und Projekte demokratischen Engagements. Lea Faulhammer ist seit Anfang Dezember 2023 neue Koordinatorin und Ansprechpartnerin. Sie wird bereits bestehende Kontakte pflegen und neue Zielgruppen einladen, sich mit politischer Mitbestimmung oder gesellschaftlichem Zusammenhalt aktiv auseinander zu setzen.
Migrantinnen und Migranten gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, bedarf mindestens einer Voraussetzung: Die Menschen müssen zu allererst die Sprache ihres Aufenthaltslandes lernen. Denn ohne Sprachkenntnisse kann ich mich nicht verständigen – weder beim Einkaufen, noch bei der Arbeit oder beim Arzt. Die vhs ist hier Anlaufstelle und Katalysator zugleich. Unsere Mitarbeiterin Anke Priepke organisiert von Schloß Holte-Stukenbrock aus alles Notwendige für die sogenannten Integrations- und Berufssprachkurse.
Was hat Achtsamkeit mit Gesundheit zu tun? Und warum können bei Frauen Symptome für einen Herzinfarkt ganz andere sein als bei Männern? Gesundheitsthemen verständlich und auf unterhaltsame Weise zu transportieren, das hat sich das Verler Gesundheitsforum auf die Fahnen geschrieben. Seit 2018 gibt es diese Veranstaltungsreihe der vhs in Kooperation mit dem Fachbereich Soziales der Stadt Verl. Häufig sitzen über hundert Besucher im Publikum.
Am 23. März 2023 war der deutsch-französische Kultursender Arte zu Gast in Verl. Anlass war der Vortrag von Volljuristin Ellen Tenkamp zu dem Thema „Ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte in Privathaushalten – wie geht das legal?“ im Rahmen des Verler Gesundheitsforums.
Über eine Freundin hatte Carmen Suella-Strauß damals erfahren, dass die Volkshochschule Menschen als Lehrende sucht, die sich mit ihrem Wissen einbringen können. Die Italienerin überlegte nicht lange und bot vor 25 Jahren die ersten Kochkurse in Verl und Schloß Holte-Stukenbrock für die vhs an.
Von außen wirkt das Harsewinkler Heimathaus wie ein alter Bauernhof. Doch es ist ein in den sechziger Jahren aus zwei Fachwerkhäusern neu entstandener Bau. Die Tür ist geöffnet: Josef Eggersmann wartet schon. »Wollen wir mit einem Rundgang starten? So kann man sich am besten ein Bild machen«, sagt er.
Man braucht keine Kamera mehr, um Bilder zu machen, keine Zeit mehr, um Texte zu schreiben und vielleicht auch keine Phantasie mehr, um Ideen zu haben: Bei allem kann und wird uns künftig Künstliche Intelligenz unterstützen. KI-Anwendungen wie zum Beispiel „ChatGPT“ haben sich in den vergangenen Monaten rasant weiterentwickelt, sie schreiben Texte, generieren Bilder und imitieren Sprache.