09. November 2022 | 19:50 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Während der Novemberpogrome 1938 wurden – vom NS-Regime gelenkt – umfangreiche Gewaltverbrechen gegen Jüdinnen und Juden verübt. Anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht zeigen die Partnerschaft für Demokratie und das Rhythmus Filmtheater den Spielfilm „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Zuvor wird Historiker Dr. Jürgen Büschenfeld über die Judenverfolgung und die Novemberpogrome in Ostwestfalen-Lippe sprechen.

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (2019)

Laufzeit: 119 min. Genre: Drama, Historie

Im Jahr 1933 gerät das Leben der kleinen Anna Kemper (Riva Krymalowski) völlig aus den Fugen: Denn nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) gezwungen, das Land zu verlassen. Der berühmte Theaterkritiker und erklärte Feind der Nationalsozialisten beschließt, Berlin zu verlassen und in die Schweiz zu flüchten. Seine Frau Dorothea (Carla Juri) sowie Anna und Sohn Max (Marinus Hohmann) kommen nach. Doch es muss alles ganz schnell gehen, Zeit zu packen bleibt kaum: Und so kommt es, dass Anna ausgerechnet ihr rosa Stoffkaninchen zurücklassen muss. Doch auch in der Schweiz haben es die Flüchtlinge nicht leicht, sodass die Kempers schon bald weiterziehen. Über Paris geht es bis nach London, wo die Familie endlich ankommen kann. Während Anna ihr geliebtes Stoffkaninchen schmerzlich vermisst, ist sie dennoch davon überzeugt, dass schon alles irgendwie gut gehen wird, solange ihre Familie zusammenhält.

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Judith Kerr. (Text: Filmstarts.de, Verleih: Warner Bros.)

09.11.2022, 19.50 Uhr
Aula der Gesamtschule am Hallenbad, Schloß Holte-Stukenbrock
Eintritt: 5 Euro (Abendkasse)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rhythmus Filmtheater.