Mittwochs | 19.50 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Einmal im Monat bietet das Rhythmus Filmtheater in Kooperation mit der vhs vhs und der Partnerschaft für Demokratie einen Kinoabend mit Kurzvortrag und Diskussionsmöglichkeit. Am 15. Februar wird der Film „Hallelujah“ gezeigt. Anhand der Erfolgsgeschichte seines wohl bekanntesten Songs zeichnet der Film ein umfangreiches Porträt des verstorbenen Musikers Leonard Cohen.

Weitere Termine und Themen folgen untenstehend. Das Kino findet jeweils in der Aula der Gesamtschule am Hallenbad statt.

15.02.2023 Hallelujah

Leonard Cohens wohl bekanntester Song „Hallelujah“ hat eine lange Entstehungsgeschichte hinter sich. Der Komponist saß fünf Jahre lang an dem Lied und schrieb dafür mindestens 150 Verse – erst dann war er mit seinem Magnus Opus zufrieden. Überrascht wurde er dann allerdings von seinem Label Columbia Records, die beschlossen, die LP nicht in Amerika zu veröffentlichen. Für Cohen eine ganz persönliche Niederlage, die ihn in eine Schaffenskrise führte – aber dem Erfolg des Songs keinen Abbruch tat. „Hallelujah“ ging seinen ganz eigenen Weg und wurde mithilfe von Coverversionen von Bob Dylan, John Cale oder Jeff Buckley doch noch zur Nummer eins auf den Billboard Charts. Bis heute ist das Lied ein Dauerbrenner und darf in keiner Castingshow fehlen und wird gerne als Hochzeitssong oder bei Trauerfeiern verwendet. Die Regisseure Dan Geller und Dayna Goldfine haben mittels unveröffentlichten Archiv- und Interviewmaterials ein umfangreiches Porträt von Leonard Cohen gezeichnet. (Text: Filmstarts.de, Verleih: Prokino)

Hallelujah
118 min. Genre: Dokumentation, Musik
Mi 15.02.2023 um 19:50 Uhr
FSK 0 Regie: Dayna Goldfine/Dan Geller
US 2021

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25.01.2023 Drei Gesichter

Die junge Marziyeh (Marziyeh Rezaie) will Schauspielerin werden und wendet sich in einem Handy-Video an den iranischen Regisseur Jafar Panahi (spielt sich selbst) und die Schauspielerin Behnaz Jafari (spielt sich ebenfalls selbst). Sie sollen ihr helfen, ihre Familie von ihrem Vorhaben zu überzeugen, an die Schauspielschule zu gehen. Als es zu einem tragischen Ereignis kommt, reisen Panahi und Jafari in den Heimatort des Mädchens, um dort ihre Familie zu treffen. Die Reise in das Dorf gestaltet sich als abenteuerlich und teilweise absurd, wenn alte Damen in bereits ausgehobenen Gräbern Probe liegen, mit mysteriösen Hupkonzerten einspurige Dorfstraßen befahrbar gemacht werden oder riesige potente Bullen die einzigen Straßen versperren. Doch einmal im Dorf angekommen, möchten Jafar und Behnaz endlich das Geheimnis um das Handy-Video lösen. (Text: Filmstarts.de, Verleih: Weltkino Filmverleih)

In Kooperation mit Partnerschaft für Demokratie Schloß Holte-Stukenbrock und dem Aktivisten und Künstler Yaghma Jahangirian aus Teheran.

Drei Gesichter
101 min. Genre: Drama
Mi 25.01.2023 um 19:50 Uhr
FSK 12 Regie: Jafar Panahi IR 2018

14.12.2022 Märchen. Mythen. Morde.

Jede Region hat ihre eigenen Geschichten, die nicht immer nur Märchenhaftes, Mystisches oder Sagenhaftes beinhalten, sondern leider auch schreckliche Mordtaten – wie das eher beschaulich wirkende Ostwestfalen. Da soll es seinerzeit hoch hergegangen sein in den dunklen Eggewäldern, den abgelegenen ländlichen Gegenden, den einsamen Dörfern – ja, selbst in Kirchen und Klöstern. Mit der aktuellen Kinoproduktion des Bad Lippspringer Filmemachers Peter Schanz erwartet Sie ein informativer Doku-/Spielfilm-Mix, in erprobter Manier nicht nur professionell, sondern vor allem „mit Herzblut“ technisch und visuell umgesetzt unter Beteiligung von über 50 vollmotivierten Darstellern an Original-Schauplätzen in herrlichen Landschaften Ostwestfalens.
Schon der erste Film von Petzer Schanz zog sehr viele Zuschauer unserer Region an, da es damals wie auch dieses Mal um Geschichten aus vergangener Zeit unserer Region geht. Peter Schanz, der an dem Abend auch zu Gast ist, versteht es, mit seinen Laiendarstellern die Mythen aus vergangenen Tagen unserer Gegend so darzustellen, das man Bekanntes und Unbekanntes wiedererkennt. Interessierte Besucher können sich vor und nach dem Film mit dem Filmemacher, Regisseur und Drehbuchschreiber Peter Schanz unterhalten.

Märchen. Mythen. Morde. – Ostwestfalen schön bis schaurig
97 min. Genre: Doku, Geschichte
Mi 14.12.2022 um 19:50 Uhr
FSK 12 Regie: Peter Schanz DE 2022

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09.11.2022 Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Während der Novemberpogrome 1938 wurden – vom NS-Regime gelenkt – umfangreiche Gewaltverbrechen gegen Jüdinnen und Juden verübt. Anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht zeigen die Partnerschaft für Demokratie und das Rhythmus Filmtheater den Spielfilm „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Zuvor wird Historiker Dr. Jürgen Büschenfeld über die Judenverfolgung und die Novemberpogrome in Ostwestfalen-Lippe sprechen.

Im Jahr 1933 gerät das Leben der kleinen Anna Kemper (Riva Krymalowski) völlig aus den Fugen: Denn nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) gezwungen, das Land zu verlassen. Der berühmte Theaterkritiker und erklärte Feind der Nationalsozialisten beschließt, Berlin zu verlassen und in die Schweiz zu flüchten. Seine Frau Dorothea (Carla Juri) sowie Anna und Sohn Max (Marinus Hohmann) kommen nach. Doch es muss alles ganz schnell gehen, Zeit zu packen bleibt kaum: Und so kommt es, dass Anna ausgerechnet ihr rosa Stoffkaninchen zurücklassen muss. Doch auch in der Schweiz haben es die Flüchtlinge nicht leicht, sodass die Kempers schon bald weiterziehen. Über Paris geht es bis nach London, wo die Familie endlich ankommen kann. Während Anna ihr geliebtes Stoffkaninchen schmerzlich vermisst, ist sie dennoch davon überzeugt, dass schon alles irgendwie gut gehen wird, solange ihre Familie zusammenhält.

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Judith Kerr. (Text: Filmstarts.de, Verleih: Warner Bros.)

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (2019)
119 min. Genre: Drama, Historie
Mi 09.11.2022 um 19:50 Uhr

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