6. Oktober | 19:00-20:30 | Schloß Holte-Stukenbrock
Die Wahl der nächsten Heizungsanlage ist eine Entscheidung mit großer Tragweite, sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Einsatzdauer. Damit teure Fehler möglichst vermieden werden, gibt dieser Vortrag einen Überblick über die Vor- und Nachteile verfügbarer Technologien. Um die Kosten ganzheitlich zu betrachten (Anschaffung, Betrieb, Entsorgung), wird auch das Thema „CO2-Bepreisung“ sowie weitere Einflüsse auf künftige Energiekosten erläutert.
Aber auch schon vor dem Austausch kann gespart werden. Deshalb sollen auch ein paar wertvolle Tipps für bestehende Heizungsanlagen vermittelt werden.
Sowohl für kleine als auch für große Maßnahmen gibt es häufig Zuschüsse und/ oder zinsvergünstigte Darlehen, die eventuelle Mehrkosten abmildern oder sogar gänzlich ausgleichen. Ein kurzer Überblick zeigt verfügbare Fördermittel der Kommune, des Landes sowie des Bundes auf.
Da die beste Lösung in jedem Gebäude anders aussieht, wird diese Veranstaltung eine individuelle Beratung nicht vollständig ersetzen können. Es werden Anlaufstellen für eine weiterführende Klärung konkreter Umsetzungsoptionen vorgestellt.
Zielgruppe: Selbstnutzende Eigentümer:innen und Mieter:innen im Ein- oder Zweifamilienhaus (insbesondere, wenn die bestehende Heizung mindestens 15 Jahre alt ist).
Diese Veranstaltung bieten wir in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock mit freundlicher Unterstützung der Initiative ALTBAUNEU des Kreises Gütersloh an.
Weitere Vorträge rund um das Thema Energie im Herbstsemester 2026/2027:
8. Dezember 2026 | 19:00-20:30 Uhr
Sowohl innerhalb einer Eigentümergemeinschaft als auch im Vergleich zwischen Mietenden und Vermietenden könnten die Interessen und auch die finanziellen Möglichkeiten häufig kaum unterschiedlicher sein. Das macht die Entscheidungsfindung träge und stellt die Durchsetzung häufig vor Herausforderungen. Es gibt jedoch (mindestens) einen Punkt, der alle auf den gleichen Nenner bringt: Die Betriebskosten des Gebäudes. Diese Veranstaltung beschäftigt sich mit der Frage, mit welchen Methoden diese Kosten für alle Beteiligten wirkungsvoll und langanhaltend gesenkt werden können.
Dazu wird es einen kurzen Überblick zu sinnvollen Investitionen geben (z. B. Gebäudedämmung, Heizungstausch, eigene Stromerzeugung). Anschließend werden die Auswirkungen einiger Maßnahmen ausführlicher diskutiert und dabei auch die Sichtweisen der unterschiedlichen Beteiligten beispielhaft erläutert.
26. Januar 2027 | 19:00-20:30 Uhr
Strom wurde in den letzten Jahren fast durchgängig teurer, die Preise für Anlagen zur Selbstversorgung aus Sonnenstrahlung sind dagegen deutlich gesunken. Ein Beispiel hierfür sind „Steckersolargeräte“ (auch als „Balkonkraftwerke“ bekannt). Diese sind besonders günstig in der Anschaffung und einfach zu installieren, können aber nicht selten bis zu 50 % des Verbrauchs abdecken.
Heutzutage lässt sich die Frage „Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?“ daher mit ganz wenigen Ausnahmen sehr klar mit „ja“ beantworten. Vielmehr sollten sich Hauseigentümer:innen folgende Fragen beantworten (lassen):
Wie groß sollte die Anlage in meinem Fall sein? Welche zusätzlichen Komponenten (z. B. Speicher, Smart Meter, Energiemanagement) sind für die Minimierung meiner Energiekosten sinnvoll? Worauf sollte ich bei der Auswahl des richtigen Anbieters achten?
Diese Veranstaltung zeigt anhand einiger Beispiele, welchen Einfluss die oben genannten Fragen haben können und wie die Umsetzung gelingen kann. Hierbei wird auch das Solardachkataster des Kreis Gütersloh zum Einsatz kommen, welches kostenlos im Internet verfügbar ist.