Ein zweites Mal Trump, Tech-Milliardäre im amerikanischen und im deutschen Wahlkampf, das transatlantische Bündnis in der Krise: Der Blick auf die USA macht zunehmend ratlos, die Berichterstattung hierzulande ist geprägt von Antiamerikanismus, Sensationalismus und dem Mantra vom gespaltenen Land. Aber es geht auch anders. Und vor allem produktiver. Denn die USA sind nach wie vor das mächtigste Land der Welt, ein echtes Verständnis als Basis einer zukunftsfähigen Beziehung ist daher unerlässlich.
Neun Jahre sind eine kurze Zeitspanne. Wenn wir 2030 anders leben wollen als heute, müssen wir nicht nur analysieren, sondern Gesellschaft neu gestalten. Die Herausforderungen sind zahlreich: sie betreffen unseren Umgang mit Ressourcen, unsere Mobilität, unsere Verbundenheit mit der ganzen Welt, unsere Rolle in digitalen Räumen, unsere Fähigkeit, demokratisch um Kompromisse zu ringen.