12. November 2025 | 18:30 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock
Extrem rechte Bedrohungen nehmen in vielen gesellschaftlichen Bereichen spürbar zu. Auch die Erinnerungs- und Gedenkarbeit bleibt von dieser Entwicklung nicht unberührt:
Gedenkstätten und Initiativen berichten zunehmend von Angriffen auf Erinnerungsorte und von gezielten Störungen vor Ort und auch im Internet.
Wie wirkt sich die wachsende Präsenz rechtsextremer Einstellungen und Netzwerke konkret auf die Arbeit in Gedenkstätten, Museen und Bildungsprojekten aus?
Welche Strategien und Haltungen braucht es, um Erinnerungskultur unter diesen Bedingungen zu schützen und weiterzuentwickeln?
Diese und weitere Fragen diskutieren Expert*innen aus Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bei der öffentlichen Podiumsdiskussion:
Podiumsgäste:
Dr. Philipp Neumann-Thein, stellvertretender Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Karl Banghard, Direktor des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen
Claudia Glass, Vorständin des Netzwerk Haltung e.V.
Charlotte Lohmann, Referentin für Medienkompetenz der Amadeu Antonio Stiftung
Moderation: Oliver Nickel, Gedenkstätte Stalag
Veranstalter:
Gedenkstätte Stalag 326 (VI K Senne), Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus OWL und Partnerschaft für Demokratie Schloß Holte-Stukenbrock
Diese Veranstaltung wird durch die der Partnerschaft für Demokratie SHS im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.