12. März 2022 | 10.00 – 16.30 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

„Typisch die!“ „Die sind doch alle…!“ „Nichts darf man mehr sagen!“

Ausgrenzende und abwertende Einstellungen und Äußerungen begegnen uns in beruflichen wie in privaten Situationen. Sie machen meistens erst einmal sprachlos. Gerade aktuell erscheinen die gesellschaftlichen Gräben uns vor kommunikative Herausforderungen zu stellen. Oft fehlen kommunikative Fähigkeiten, um reagieren zu können. Doch ist es nicht gerade jetzt wichtig, in den Dialog zu treten und Strategien dafür zu entwickeln?

Der Workshop „Konstruktive Kommunikation“ möchte dafür Raum geben, in den Erfahrungsaustausch zu gehen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei umfasst der erste Schritt, die Auseinandersetzung und Sensibilisierung für Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung. Ausgehend von den Fragestellungen „Wo liegen die Herausforderungen?“ und „Was hat das mit mir zu tun?“ nähern sich die Teilnehmenden dem Thema an.

Ein weiterer Schritt fokussiert die Auseinandersetzung mit bisherigen Kommunikationsstrategien und dem Kennenlernen von neuen Kommunikationswegen. Abschließend wird das praktische Ausprobieren und Üben von Strategien im Mittelpunkt stehen. Zudem werden die bereits gesammelten Strategien um weitere ergänzt und notwendige Voraussetzungen für die zielgerichtete Auswahl von Strategien erarbeitet.

Der Workshop wird durchgeführt von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. im Rahmen der Mitarbeit im Kompetenznetzwerk für das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft und gefördert durch „Demokratie leben!“.

Hinweis: Je nach pandemischer Lage behalten wir uns vor, den Workshop ins Digitale zu verlegen. In diesem Falle bleibt Ihre Anmeldung bestehen und Sie werden rechtzeitig informiert.