Warum ist wählen wichtig? Was bewirkt Politik auf der Landesebene? Und wie sieht der Alltag von Landtagsabgeordneten aus? Antworten auf diese Fragen gibt der Info-Bus „Wählen ist entscheidend – on Tour“, der auch in Schloß Holte-Stukenbrock Station macht.

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Der 21. März ist „Internationaler Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung“ der Vereinten Nationen. Er wurde ins Leben gerufen, um an das „Massaker von Sharpeville“ zu erinnern, bei dem am 21. März 1960 die südafrikanische Polizei im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstrierende erschoss.

Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jährlich Veranstaltungen statt, die Zeichen setzen gegen Rassismus und Diskriminierung und für eine friedliche, weltoffene Gesellschaft.

Daran beteiligt sich auch die Partnerschaft für Demokratie Schloß Holte-Stukenbrock in Kooperation mit den weiterführenden Schulen sowie der AWO Flüchtlingssozialberatung.

Haltung zeigen! | 25. März 2022

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022 setzen junge Menschen aus Schloß Holte-Stukenbrock ein Zeichen für Respekt und Menschenwürde. Sie laden ein zu einem bunten Bühnen-Programm mit Musik-, Kunst- und Darstellungsprojekten.

Freitag, 25. März 2022 | 18.00 Uhr
Aula am Gymnasium | Holter Straße 155b | Schloß Holte-Stukenbrock
Eintritt frei & mit 3G-Nachweis!

Diese Veranstaltung der AWO Flüchtlingssozialberatung, Gesamtschule SHS, Gymnasium SHS und Partnerschaft für Demokratie SHS wird im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

„Typisch die!“ „Die sind doch alle…!“ „Nichts darf man mehr sagen!“

Ausgrenzende und abwertende Einstellungen und Äußerungen begegnen uns in beruflichen wie in privaten Situationen. Sie machen meistens erst einmal sprachlos. Gerade aktuell erscheinen die gesellschaftlichen Gräben uns vor kommunikative Herausforderungen zu stellen. Oft fehlen kommunikative Fähigkeiten, um reagieren zu können. Doch ist es nicht gerade jetzt wichtig, in den Dialog zu treten und Strategien dafür zu entwickeln?

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Konzentrationslager – Orte des Schreckens … jedoch:
Um ein Stück Normalität und Ablenkung zu schaffen, geschah das Unglaubliche:  Kabarett im KZ!
Ob in Sachsenhausen, Westerbork oder Theresienstadt – viele der inhaftierten Unterhaltungsstars der Weimarer Republik traten auch hier auf – manchmal heimlich, manchmal auf Befehl.

Dieses Stück fast vergessener, weil problematischer Kulturgeschichte lässt der Frankfurter Musikkabarettist Jo van Nelsen in einer Grammophonlesung wieder sichtbar werden. Er wird in seinem Vortrag von den Schicksalen vieler inhaftierter Künstler erzählen, ihre Texte lesen, ihre Lieder singen und von Schellackplatten spielen.

Und doch ist es auch ein Abend, an dem es viel zu Lachen gibt – denn die vorgestellten Autoren und Interpreten waren Meister ihres Fachs!

Der Kulturkreis Schloß Holte-Stukenbrock e.V. lädt zu diesem besonderen Abend ein.

Freitag, 26. November 2021, 19.30 Uhr
Kreissparkasse, Kaunitzer Str. 24-28, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock

Diese Veranstaltung des Kulturkreises Schloß Holte-Stukenbrock wird gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie SHS im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Der Kreissparkasse gilt ein herzlicher Dank für die Bereitstellung des Veranstaltungsortes.

Zwischen 1941 und 1945 befanden sich über 300.000 Kriegsgefangene im Stalag 326 (VI K) Senne. Ihre Geschichte erzählt die heutige Gedenkstätte anhand zahlreicher Zeitzeug:innen- und Überlebendenberichten sowie Exponaten eindrücklich. Aber – „Was hat das mit mir zu tun?“ Dieser Frage wurde gemeinsam mit Dean Ruddock, Spoken-Word-Poet und Schriftsteller, im Rahmen eines kreativen Schreibworkshops nachgegangen.

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Die erfolgreiche Kommunikation mit Menschen unterschiedlicher kultureller Orientierung kann im privaten oder beruflichen Umfeld sowie bei ehrenamtlichen Tätigkeiten ebenso spannend wie herausfordernd sein. Der Schlüssel heißt Interkulturelle Kompetenz und diese kann man durchaus erlernen! Eine Vielfalt aus Fähigkeiten und Fertigkeiten kann dazu beitragen, interkulturellen Herausforderungen qualifiziert zu begegnen.

Mit dem zertifizierten Lehrgangssystem Culture Communication Skills® haben wir ehrenamtlich Engagierte und pädagogische Fachkräfte weitergebildet, um interkulturellen Herausforderungen und Chancen qualifiziert zu begegnen.

Der modulare Workshop unter dem Titel „N°4 TOLERANZ. IDENTITÄT. EMPOWERMENT. DEMOKRATIE“ des Vereins INSIDE OUT – Prävention durch Bildung, Forschung, Kunst ist am 2. Oktober erfolgreich mit insgesamt 25 Teilnehmer:innen an der Gesamtschule Schloß Holte-Stukenbrock zu Ende gegangen. Unser Projektträger AWO Kreisverband Gütersloh e.V. mit der Übergangscoachin Lena Lenz begleitete die drei Projekttage und vier Module federführend.

N°4 bietet Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention für junge Erwachsene im Übergang zwischen Schule und Beruf. Die Teilnehmer:innen vertiefen ihr Bewusstsein für ihre eigene Persönlichkeit und die Wahrnehmung Anderer. Anhand primär non-verbaler Methoden aus dem Theater erleben die Jugendlichen spielerisch die Konzepte Selbst- und Fremdwahrnehmung und erlernen dabei Andersartigkeit zu tolerieren und zu akzeptieren. Entscheidungsfindung und Zielsetzungen der jungen Erwachsenen werden „angekurbelt“ und sie werden für Entscheidungsfindung sensibilisiert. Mit spielerischen Übungen wird versucht, mögliche Zukunftsvisionen zu aktivieren; darauf aufbauend werden grundlegende Darstellungs- und Präsentationstechniken vermittelt. Anhand von theatralen Übungen und Simulationsspielen erlernen die Jugendlichen selbstbewusstes Auftreten.

Deutschlandweite Kampagne ruft zur Beteiligung an der Bundestagswahl auf

Zur diesjährigen Bundestagwahl haben sich zahlreiche lokale „Partnerschaften für Demokratie“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu einer deutschlandweiten Kampagne zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Wählen ist entscheidend“ rufen sie alle Bürger:innen auf, am 26. September 2021 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Plakate und Social Media informieren über Wahlrecht, Beteiligung und Demokratie

Ein Schwerpunkt der Kampagne liegt im Bereich der Social Media. Ebenso kommen klassische Plakate zum Einsatz. Barrierearm informieren die Initiator:innen über Wahlrecht, Beteiligungsmöglichkeiten und Demokratie. Dabei werben sie nicht für einzelne Parteien, sondern zeigen alles Wissenswerte rund um die Bundestagswahl, um Unentschiedenen den Weg zur Wahl zu erleichtern.

Menschen aktiv beteiligen und ihnen eine Stimme geben

„Wir möchten Menschen bundesweit beteiligen und sie dazu ermuntern, mitzureden und unsere Demokratie zu stärken, selbst wenn sie nicht wahlberechtigt sind“, sind sich die Initiator:innen der Kampagne einig. Das sind rund 30 durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ geförderte lokale „Partnerschaften für Demokratie“ (PfD), die zum Teil in kommunaler und zum Teil in freier Trägerschaft in unterschiedlichen Konstellationen angesiedelt sind. „Wir und die Kampagne stehen dabei unmissverständlich für eine vielfältige, offene und demokratische Gesellschaft, die sich den Werten von Toleranz und respektvollem Streit verpflichtet“, so die Initiator:innen deutlich.

Plakative Alltagsfragen: „so oder anders?“, „laut oder leise?“, „viel oder wenig?“, „mit oder ohne?“

In diesem Sinne stellt die Kampagne ab sofort plakativ Fragen, die durch ihre Vieldeutigkeit eine Brücke zwischen alltäglichen Entscheidungen und der Bundestagswahl herstellen. Es gibt vier Motive: „so oder anders?“, „laut oder leise?“, „viel oder wenig?“ und „mit oder ohne?“ „Wir möchten mit diesen Alltagsfragen möglichst viele Menschen ansprechen“, so das Planungsteam. Bundesweit sollen diese Motive unter anderem auf Plakaten, Postkarten, Litfaßsäulen, Bierdeckeln oder Brötchentüten und ebenso auf Instagram und Facebook erscheinen. Zusätzlich stellt ein „Entscheidungsbaum“ kurz und knapp alle Infos und Entscheidungsmöglichkeiten rund um die Bundestagswahl auf einen Blick dar.

Professionelle, barrierearme Gestaltung

Die Kampagne wird professionell durch die Grafikerinnen Stefanie Levers (Bochum) und Amy Daramy (Paderborn) sowie den Texter Ingo Karkhof (Bochum) und die Social-Media-Managerin Eliza Fischer (Hamm) umgesetzt. Mit Hilfe der Paul-Klee-Schule in Celle wurde sie von vornherein inklusiv und barrierearm gestaltet. Dabei werden die Fakten auch mal mit einem Augenzwinkern vermittelt.

Ergänzende lokale Veranstaltungen: kreativ und interaktiv

Eine Vielzahl an kreativen und interaktiven Veranstaltungen sollen darüber hinaus in den beteiligten Kommunen angeboten werden. Unter dem Hashtag #waehlenistentscheidend werden die lokalen Aktionen bundesweit verbunden.

In Schloß Holte-Stukenbrock lädt das Jugendparlament zur Podiumsdiskussion mit den Direktkandidat:innen des Wahlkreises 136 ein. Die Veranstaltung ist weiterhin abrufbar unter https://jupa-shs.de/

Instagram           https://www.instagram.com/waehlen.ist.entscheidend/

Facebook            www.facebook.com/Wählen-ist-entscheidend-109309304664367

Am 18./19. September führte der in SHS verortete Verein Demokratie als Lebenseinstellung e.V. ein Workshop-Wochenende für das neu konstituierte Jugendparlament SHS durch. Durch unterschiedliche Altersstrukturen und verschiedene Vorkenntnisse ist zu Beginn der Legislaturperiode ein unterschiedlich ausgeprägter Wissensstand vorhanden. Diese Lücke sollten damit geschlossen werden. Zwei Teamer des Demokratievereins sind ehemalige Jugendparlamentarier und brachten ihre langjährigen Erfahrungen mit, um dem JuPa einen best möglichen Einstieg in ihre Arbeit der kommenden zwei Jahre zu bieten.

Am 26. September 2021 ist Bundestagswahl. Das Jugendparlament SHS hat – wie bereits 2020 zur Kommunalwahl – in Vorbereitung zur Podiumsdiskussion eingeladen. Rund 65 Schloß Holte-Stukenbrocker:innen fanden sich am Mittwochabend, den 8. September, in der Aula am Gymnasium ein, um fünf von sechs Direktkandidat:innen, die sich im Wahlkreis 136 zur Wahl stellen, kennenzulernen und Ihre Fragen stellen zu können. Mario Lüke führte als Moderator durch den Abend. Das Diskussionsformat des Jugendparlamentes sah ausschließlich Fragen an alle Kandidat:innen vor, die jeweils innerhalb von 45 Sekunden beantwortet werden mussten. Einige wenige Fragen waren vorab eingereicht worden, viele wurden vor Ort aus dem Publikum gestellt. Rund 150 Personen verfolgten die Veranstaltung über den Livestream, der durch die Agentur Chapeau (Verl) zur Verfügung gestellt wurde. Dieser steht auch weiterhin zur Verfügung.

Und so berichteten Neue Westfälische und Westfalen Blatt